Sonnensarah's Blog


Informelles Lernen

Wenn mich jemand fragen würde, was für mich informelles Lernen sei und ich dies in maximal drei Sätzen formulieren sollte, dann würde ich folgendes antworten:

Informelles Lernen für mich persönlich ist das Lernen, welches unbewusst geschieht und im Nachhinein als ein Lernvorgang von mir identifiziert wird. So wie zum Beispiel das Lernen beim Tun, ich lerne hierbei aus meiner eigenen Motivation heraus, um ein spezielles Ziel zu erreichen.


Persönliche Zusammenfassung vom 24.11.09

Dienstag haben wir eine kleine Einführung in wichtige und hilfreiche Seiten des Web 2.0 bekommen. Im Vorfeld dieses Artikels hätte ich gern diese besagten Seiten nocheinmal betrachtet und vielleicht die Ein oder Andere sogar mal ausprobiert, doch leider habe ich die Liste  im WorldWideWeb nicht mehr gefunden. Dieses Phänomen spiegelt auch meine Gedanken, die ich während des “Vortrages” hatte wider. Ich habe mich nämlich gefragt, wie man sich bei all dieses Seiten und Möglichkeiten noch die Passwörter und die Seiten selber merken?! Kann man als “Normalo”-Computernutzer überhaupt entscheiden, welche “bookmaker”-Side zu einem passt?! Tatsächlich fand ich die Seiten auch für mich relevant, wo man genutzte Seiten markieren kann, oder auch der Austausch zwischen spezieller Literatur ist eine Möglichkeit, die ich mir durchaus vorstellen könnte.

So, wie es JETZT aussieht scheitere ich schon an dem Aufrufen der Seite. Dies würde ich einen enormen Rückschritt nennen, denn sonst bin ich erst an der Ausführung nach dem Anmelden auf einer Seite gescheitert, bzw. irgendwann fand ich es nicht mehr spannend genug bin regelmäßig damit zu beschäftigen und somit auf dem laufenden zu halten… Zusammenfassend suche ich zu Themen weiterhin auf google, meine oft genutzten Webseiten speichere ich unter Favoriten und meine Literatur schreibe ich gleich per Hand in die jeweiligen Hausarbeiten und finde sie dann nie nie wieder…


Was ist RSS?

Was ist RSS? Diese Frage stand letzten Dienstag bei uns auf dem Lehrplan in unserem PLE-Seminar. Eine durchaus spannende und wichtige Frage, um den Überblick der unterschiedlichen Blogs behalten zu können. Dementsprechend war die Motivation sehr hoch die einzelnen “Arbeitssschritte” zu verstehen und nachvollziehen zu können. Also der Stift, Block und ich waren bereit. Schon ging der kleine Vortrag eines Kommilitonen los. Verstanden habe ich, dass es einen kleinen Unterschied zwischen Firefox und Internet Explorer gibt, aber welchen kann ich JETZT nicht mehr zusammen fassen.  Weiter habe ich behalten, dass RSS ein bestimmtes Zeichen hat und zwar ein Punkt mit zwei Hakbkreisen rechts oben. ABER dann ging es aufeinmal um igoogle und sämtliche andere ähnlich aufgebaute Seiten UND ich war raus. Die gestellten Zwischenfragen haben mich dann noch weiter verwirrt… HILFE!

Zu Hause habe ich mich dann gleich an meinen PC gesetzt und habe igoogle aufgerufen und mir eine Seite eingerichtet. Aber irgendwie ist das noch nicht das “Gelebe vom Ei”. Letztendlich bin ich gespannt auf den nächsten Seminartermin.


PLE Essay

Facebook, StudiVZ, Lokalisten.de und Twitter sind nur eine kleine Auswahl an Kommunikationsformen die das Internet seinen Usern bietet. Viele Jugendliche könne sich die Kommunikation ohne solche Hilfsmittel kaum noch vorstellen. Denn in der heutigen Zeit haben sich diese Plattformen fest in die Gesellschaft der Jugendlichen integriert. In der Universität wird über Stine, Educommsy, Wikis und ähnliche Plattformen kommuniziert und Materialien werden ausgetauscht, aber auch Kleingruppen finden dort eine Möglichkeit sich zu organisieren und zu arbeiten. Nun stellt sich die Frage, wie ist es bei einer solchen Vielfalt noch möglich ist den Überblick zu behalten? Sobald der PC angeschaltet wird beginnt das unzählige öffnen der unterschiedlichen Internetplattformen. Nachdem alle Usernamen, Kenn- und Passwörter richtig zugeordnet worden sind, folgt der kurze Check nach neuen Informationen oder Aufgaben die zu erledigen sind. Kurze Kommentare zu anderen geposteten Materialen oder Aufgaben werden abgegeben. Anschließend werden die Freunde auf den neusten Stand gebracht und Informationen über die neusten Ereignisse im Leben der anderen User werden gesammelt.

Um diese hohe Komplexität aus der Perspektive des Lernenden möglichst überschaubar zu gestalten, ist es erforderlich eine individualisierbare Lernumgebung zu schaffen, die sich jeder Lernende nach seinen Anforderungen, Bedürfnissen und Fähigkeiten formen kann. Personal Learning Environments (PLE) kann hierbei eine Möglichkeit sein, das persönliche Umfeld, Freunde, Kommilitonen, Bücher, Bibliotheken, die besucht werden, und vieles mehr zu vereinen. Ferner einen eigenen Account, der es ermöglicht sämtliche Webanwendungen über einen einzigen Usernamen und Passwort-Kombination zu erreichen. Entscheidend ist, dass die persönliche Lernumgebung vom Lernenden selbst gestaltet werden kann und mit deren Fähigkeiten und Bedürfnissen mitwächst. Der Prozess des lebenslangen Lernens wird damit optimal unterstützt und die eigene Mitentscheidungsfähigkeit des Users gefördert.

Der Ansatz des PLE ermöglicht demnach eine große Flexibilität. PLEs sind computergestützte, lernerzentrierte Umgebungen, die sich der Werkzeuge des Web bedienen. Ein PLE ist keine allein stehende Softwareanwendung, sondern gleicht vielmehr ein computergestützter Bauchladen verschiedener Werkzeugen insbesondere von Social Software, die wir wie selbstverständlich in unserem Lernalltag verwenden:

Der Ansatz der PLE ist an die Lernenden gebunden, bei denen auch die Kontrolle und Verantwortung für die Inhalte und deren Aufbereitung liegt, anstatt bei einem Bildungsträger oder dem Lehrer, der nur eine Etappe in den individuellen Lernbiographien begleitet. Zusammenfassend kann der Ansatz der Personal Learning Environment als Erfolg versprechend eingestuft werden. Dies soll jedoch nicht bedeuten, dass die in vielen Hochschulen erst eingeführten Lernmanagementsysteme wieder abgeschafft werden soll. Auch die identitätsstiftende Funktion einer geteilten und doch gemeinsamen Lernumgebung für eine Veranstaltung sollte nicht unterschätzt werden. Jedoch scheint der Ansatz der PLE insbesondere eher dafür geeignet zu sein, da die Lernenden individuell ihre Lernumgebung gestallten können.


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